Demonstration gegen Fluglärm in Schönefeld
Am 7.5.2011 fand in Schönefeld zum wiederholten Male eine Demonstration gegen die aktuellen Flugrouten des Flughafens „Berlin Brandenburg International“ statt und warum sollten wir nicht bei einem berechtigten Thema an der Demonstration teilnehmen?
Brandenburger und Berliner sind deshalb über die aktuellen Flugrouten so erbost, weil sie jahrelang damit vertröstet wurden, daß sie ja nicht betroffen seien. Ursprünglich sollte der Flughafen in Sperenberg oder Jüterbog gebaut werden. Schönefeld war zu dem Zeitpunkt nicht in der engeren Auswahl, weil dort auf Grund der hohen Besiedelungsdichte kein Rund-um-die-Uhr-Flugbetrieb möglich sei. Viele zogen in dem guten Glauben an eine ruhige Wohngegend in den Süden und Südosten von Berlin und Brandenburg und wurden dann aber von den politisch Verantwortlichen – wie so oft – bitter enttäuscht. Es sei nicht genug Geld für die Bahnanbindung vorhanden und so müsse man auf Schönefeld zurückgreifen. Die etablierten Politiker hatten wohl auch mit geringem Widerstand gerechnet, weil es ja bereits einen Flughafen in Schönefeld gab. Das Faß zum Überlaufen brachte die Mitteilung der neuen Flugrouten und der lapidaren Mitteilung, daß so gut wie alle Orte im Süden und Südosten betroffen sind. Jetzt war die Katze aus dem Sack und die betroffenen Brandenburger fühlten sich völlig zu Recht von den rot-roten Heuchlern hinters Licht geführt.
Wenn es um berechtigte Interessen der Brandenburger geht, dann ist die NPD in Brandenburg nicht weit und so schlossen wir uns mit einer Abordnung aus Schöneiche und Woltersdorf der Demonstration an.

Antje Kottusch (rechts im Bild) führt die Demonstration neben dem Fronttransparent an
Antje Kottusch, Kandidatin für die Bürgermeisterwahl 2012 in Schöneiche, ist vor Ort, um sich aktiv um die Belange der Schöneicher zu kümmern. An vielen Stellen in Schöneiche hängen Plakate, di e zur Teilnahme an der Demonstration aufriefen. An dieser Stelle muß allerdings kritisch angemerkt werden, daß andere Ortschaften besser organisiert und mit mehr Teilnehmern vor Ort waren. Wir werden daher zur nächsten Demonstration einen überparteilichen Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration verteilen und dafür sorgen, daß auch Schöneiche als betroffener Ort wahrgenommen wird. Es geht schließlich um die Lebensqualität in unserem Ort und dafür muß jeder bereit sein, seinen Beitrag zu leisten.

Antje Kottusch im Gespräch mit Woltersdorfern und Schöneichern
In den Gesprächen konnten wir feststellen, daß die NPD-Mitgliedschaft kein Problem darstellte und eher eine offene und herzliche Stimmung herrschte. Wir werden uns daher bei den nächsten Demonstrationen mit mehr Kameraden und auch sichtbarer einbringen und so den Bürgern zeigen, wer sich ihrer Probleme annimmt.

Die Übeltäter werden beim Namen genannt
SPD, Linke und sogar die Grünen kamen gar nicht gut weg. Dabei sind doch gerade diese Parteien typische Vertreter der BRD-Protestkultur. Jetzt weht ihnen plötzlich der Wind der Veränderung selbst ins Gesicht. Wie war das doch gleich, mit dem der zu spät kommt und von der Geschichte bestraft wird?
Bei all der Proteststimmung werden wir aber nicht dem Wahn der Grünen verfallen und uns völlig kopflos dem Protest hingeben ohne Alternativen aufzuzeigen. Was wird die NPD zukünftig anders machen? Die NPD wird z.B. im Falle von neuen Flughäfen klar mitteilen, welche Standorte aus welchen Gründen in die engere Wahl kommen und dem deutschen Volk nicht erst einen Standort vorgaukeln und sich dann für einen anderen entscheiden. Es werden auch klar die betroffenen Orte benannt, so daß für alle Betroffenen und Nichtbetroffenen Planungssicherheit herrscht. Ohne den sogenannten Euro-Rettungsschirm für Griechenland, der mittlerweile mehr als 100 Mrd. Euro umfassen soll, könnte eine Bahnanbindung an Sperenberg oder Jüterbog problemlos bezahlt werden und die unwürdige Diskussion über Schönefeld würde völlig entfallen. Bei dem Flughafen BBI hätte sich sogar ein Bürgerentscheid in Berlin und Brandenburg angeboten. Wenn der Bürgerentscheid vom Volk positiv entschieden wird, dann wird der Bau auch schnellstmöglich realisiert. „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“ ist ein politischer Eckpfeiler der NPD und kann auch sehr gut auf das Beispiel Flughafen angewandt werden. Es wird keiner Partei gelingen, jeden Berliner und Brandenburger bei dem Thema zufrieden zu stellen. Mit Ehrlichkeit, Offenheit und einem Bürgerentscheid könnten die Bürger die Entscheidungsvorgänge aber viel besser nachvollziehen und würden sogar Verständnis dafür aufbringen.
NPD-Schöneiche, den 7.5.2011
weitere Bilder:

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Schlagwörter: Antje Kottusch, BBI
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